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	<title>Comments on: dignitas</title>
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		<title>By: Frau V(au)</title>
		<link>http://petronella.blogdns.org/goto/1245_dignitas/comment-page-1/#comment-2551</link>
		<dc:creator>Frau V(au)</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 12:36:30 +0000</pubDate>
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		<description>richtig. aber bitte nicht dieses zweifelhafte unternehmen eines gurus. und dass am ende jeder eine kapsel in seiner schublade für den fall der fälle liegen hat, ist zum glück auszuschließen. wer soll&#039;s machen? und wer überprüft diejenigen, die es machen? Wer verkauft die dazu notwendigen mittel, wenn es nicht ärzte oder pfleger selbst sind? wer überprüft den (freien?) verkauf? wer überzeugt den anderen, dass er es ernst meint - wann ist &quot;ernst&quot;?  und was ist mit denjenigen, die es selbst nicht mehr können und auf hilfe anderer angewiesen sind? wer kann das dann - selbst wenn gesetzlich einmal geregelt, selbst bei freier entscheidung- mit seinem eigenen gewissen vereinbaren? 
mit einer unmißverständlichen patientenverfügung ist es schon heute möglich, alles sicher, alles legal, wird dann auch gemacht. nur, was ist eine solche wasserfeste verfügung, wer kann das unzweideutig formulieren, für alle eventualitäten? juristen? denn in dem moment, in dem der wunsch am größten ist, ist es häufig schon zu spät für eigenes geschreibsel. schwierig. will die gesellschaft sowas?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>richtig. aber bitte nicht dieses zweifelhafte unternehmen eines gurus. und dass am ende jeder eine kapsel in seiner schublade für den fall der fälle liegen hat, ist zum glück auszuschließen. wer soll&#8217;s machen? und wer überprüft diejenigen, die es machen? Wer verkauft die dazu notwendigen mittel, wenn es nicht ärzte oder pfleger selbst sind? wer überprüft den (freien?) verkauf? wer überzeugt den anderen, dass er es ernst meint &#8211; wann ist &#8220;ernst&#8221;?  und was ist mit denjenigen, die es selbst nicht mehr können und auf hilfe anderer angewiesen sind? wer kann das dann &#8211; selbst wenn gesetzlich einmal geregelt, selbst bei freier entscheidung- mit seinem eigenen gewissen vereinbaren?<br />
mit einer unmißverständlichen patientenverfügung ist es schon heute möglich, alles sicher, alles legal, wird dann auch gemacht. nur, was ist eine solche wasserfeste verfügung, wer kann das unzweideutig formulieren, für alle eventualitäten? juristen? denn in dem moment, in dem der wunsch am größten ist, ist es häufig schon zu spät für eigenes geschreibsel. schwierig. will die gesellschaft sowas?</p>
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		<title>By: petronella</title>
		<link>http://petronella.blogdns.org/goto/1245_dignitas/comment-page-1/#comment-2550</link>
		<dc:creator>petronella</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 16:51:05 +0000</pubDate>
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		<description>Natürlich gibt es immer schwarze Schafe. Dafür sind Kontrollen erforderlich. Und ich möchte auch nicht speziell Dignitas gut- oder schlechtheißen, zumal ich bisher lediglich einen Prospekt von ihnen und verschiedene Artikel in der Presse zur Kenntnis genommen habe. Aber mit dieser Überschrift weiß jeder sofort, um was es geht.

Was mich nur so maßlos ärgert, ist dieser Unterton in der Diskussionsstimme der Gegner, dass Jeder, aber auch wirklich Jeder gefälligst zu leben habe, bis es von alleine zu Ende geht. Warum darf der einzelne nicht entscheiden - vielleicht auch mit seiner Familie zusammen - dass er so nicht mehr weiterleben kann und möchte?! Und wenn er nicht auf so eine schäbige und menschenverachtende Art und Weise aus dem Leben scheiden will, warum soll er dann nicht einen Zeitpunkt wählen können, sich verabschieden von seiner Familie und selber entscheiden, wann Schluss ist? Vielleicht sogar in einer schönen Umgebung, ja vielleicht sogar zu Hause. 

Verwerflich wird es doch tatsächlich erst, wenn jemand Profit daraus schlagen möchte. Alles andere gehört zum Leben nunmal dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich gibt es immer schwarze Schafe. Dafür sind Kontrollen erforderlich. Und ich möchte auch nicht speziell Dignitas gut- oder schlechtheißen, zumal ich bisher lediglich einen Prospekt von ihnen und verschiedene Artikel in der Presse zur Kenntnis genommen habe. Aber mit dieser Überschrift weiß jeder sofort, um was es geht.</p>
<p>Was mich nur so maßlos ärgert, ist dieser Unterton in der Diskussionsstimme der Gegner, dass Jeder, aber auch wirklich Jeder gefälligst zu leben habe, bis es von alleine zu Ende geht. Warum darf der einzelne nicht entscheiden &#8211; vielleicht auch mit seiner Familie zusammen &#8211; dass er so nicht mehr weiterleben kann und möchte?! Und wenn er nicht auf so eine schäbige und menschenverachtende Art und Weise aus dem Leben scheiden will, warum soll er dann nicht einen Zeitpunkt wählen können, sich verabschieden von seiner Familie und selber entscheiden, wann Schluss ist? Vielleicht sogar in einer schönen Umgebung, ja vielleicht sogar zu Hause. </p>
<p>Verwerflich wird es doch tatsächlich erst, wenn jemand Profit daraus schlagen möchte. Alles andere gehört zum Leben nunmal dazu.</p>
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		<title>By: Frau V(au)</title>
		<link>http://petronella.blogdns.org/goto/1245_dignitas/comment-page-1/#comment-2549</link>
		<dc:creator>Frau V(au)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 16:40:22 +0000</pubDate>
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		<description>sicherlich ist das misslich. wenn die lösung aber darin bestehen soll, dass es von einer ausschließlich profitorientierten firma gewinnbringend &quot;betrieben&quot; wird, die nach zielvereinbarungen mit &quot;kontingenten&quot; und mit listen arbeitet, anhand derer zweifelhafte &quot;ärzte&quot; - im ruhestand und mit der ambition, ihre rente ein bisschen (oder maximal) aufzubessern-  ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen versuchen, ohne auch nur einen tiefergehenden blick auf die hintergründe und das persönliche schicksal zu werfen, dann kann nichts gutes darin zu finden sein. finde ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sicherlich ist das misslich. wenn die lösung aber darin bestehen soll, dass es von einer ausschließlich profitorientierten firma gewinnbringend &#8220;betrieben&#8221; wird, die nach zielvereinbarungen mit &#8220;kontingenten&#8221; und mit listen arbeitet, anhand derer zweifelhafte &#8220;ärzte&#8221; &#8211; im ruhestand und mit der ambition, ihre rente ein bisschen (oder maximal) aufzubessern-  ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen versuchen, ohne auch nur einen tiefergehenden blick auf die hintergründe und das persönliche schicksal zu werfen, dann kann nichts gutes darin zu finden sein. finde ich.</p>
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