schön
1. ein - ich deute es mal als - Kompliment vom OStA a.D.:
Nun seien Sie doch mal nicht so rechtsstaatlich!”
Drückt in einem Satz aus, was mich an der Staatsanwaltschaft am meisten stört. “Ist nur ein Verdächtiger und einen Richter kriegen wir jetzt nicht (ist ja auch gleich Mittagszeit an einem Wochentag) - machen wir mal ohne langes Nachdenken selber den Durchsuchungsbeschluss. Was sind schon Verfassungswerte. Außerdem hat er die Tür abgeschlossen, der hat bestimmt was zu verbergen…”
2. Die nette Dame der Geschäftsstelle des Richters, bei dem ich morgen Sitzung habe gehabt hätte: Ich wollte noch schnell klären, wie lange die Bewährung in anderer Sache denn läuft und ob ich einen Blick in die Ermittlungsakte werfen könne…
Ne! Der Termin ist doch verlegt auf den irgendwas Juli…
Meine Staatsanwältin hat sicherheitshalber gleich nochmal angerufen und gefragt - keine Sitzung morgen. Ich bin nicht wirklich traurig drüber ![]()
28. May 2008 um 16:09
Ich war ja nicht dabei, aber wenn ich Nummer eins so lese klingt das wie eine Mischung aus purem Ernst und nachgeschobenem Witz, damit man kaschieren kann, dass man selbst weiß, dass man gerade ins Klo gegriffen hat (und es vllt. auch häufiger mal aus Gewohnheit tut).
Hört man sowas öfter?
28. May 2008 um 19:14
Zu 1.: Ich habe auch schon festgestellt, dass man während der StA-Station zu ganz neuen “Erkenntnissen” gelangt… Wirklich schön!
Zu 2.: Na und wenn du dich morgen erholen kannst, hast du dann nicht Lust mir am Freitag ein paar Fälle abzunehmen?
29. May 2008 um 07:14
Ähem, nix mit Erholung am Donnerstag - am Schreibtisch sitzen und dieses Gürteltier bearbeiten, damit ich am Freitag tatsächlich meinen letzten Arbeitstag habe