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Auf der Suche nach OpenSource-Software-Lösungen für Kanzleikram (Mandantenverwaltung, Buchhaltung, Steuern)…
Ein paar interessante Möglichkeiten scheint es ja zu geben, aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich muss mich intensiv mit MySQL befassen…
9. January 2010 um 15:55
Dann lege ich dir mal dies hier nahe!
http://xkcd.com/327/
9. January 2010 um 17:29
Genau – so ungefähr soll es bei mir dann nicht laufen!
10. January 2010 um 12:58
Gabi hat jetzt als Reno in einer Kanzlei angefangen, die als Kanzleisoftware Word und Excel verwendet. Fristkalender ist old Fashion auf Papier. Auf dem Serverlaufwerk liegen nur einige Vorlagen… Die aus dem Netz gesaugt wurden.
BTW, wenn du eine Reno suchst, einfach mal melden.
10. January 2010 um 16:34
Word und Excel geht bei mir nicht – möchte gerne bei Linux bleiben. Außerdem finde ich es halt nett, alle relevanten Daten (Personen mit Anschriften, Vertreter, Zahlungsdaten, Termine usw) zusammen “bei” der Akte zu haben. (Ein old-fashioned Fristenkalender muss aber natürlich daneben trotzdem sein.)
Hab ja auch schon ein Programm gefunden, dass auf OpenOffice basiert, dann aber eben mit MySQL-Datenbanken hantiert…
10. January 2010 um 16:36
Achso – und die Sache mit der Reno *hust* – dafür brauche ich noch ein bißchen Arbeit und Geld
10. January 2010 um 20:03
Reno… ist das schlimm, dass ich erst an Schuhe gedacht habe!?
11. January 2010 um 22:47
Solange Du zukünftig immer zuerst an die oder den Fachangestellten denkst, geht das heute schon mal durch
14. January 2010 um 10:55
Hallo,
als ich vor einigen Jahren loslegte, habe ich so ziemlich alles abgegrast, was es an Kanzleisoftware & Co. gab.
Angefangen habe ich damals mit LAWgistic (sogar gekauft), weil Geld gespart werden musste und zukünftige Versionen mit im Preis waren.
Mit der Software stieß ich schon nach einem halben Jahr an Grenzen.
Dann habe ich mir alles an Testversionen schicken lassen, was es damals so gab.
Im Endeffekt ist es wichtig, sich etwas zu suchen, was skalierbar und ausbaufähig ist.
Es ist ein absoluter Alptraum, wenn man später Datenpools konvertieren, migrieren oder zusammenführen muss. Wenn eine Kanzlei ordentlich läuft, hat man dafür nämliche keine Zeit mehr.
Zurückblickend bin ich heilfroh, dass ich mich damals nach viel Ausprobieren im Hinblick auf Kosten-/Nutzen für Advoware entschieden habe, angefangen mit der günstigen “Mietversion” für Existenzgründer.
Die kostet Dich (glaube immer noch) netto ca. 21 € im Monat, wird dafür ständig geupdated und gepflegt, enthält alles notwendige und nützliche ohne gesonderte Module (d.h. Buchhaltung, praktische Anbindungen an Supercheck etc. sind im Preis mit drin) und das Ganze steht auf einem soliden SQL Server (Lizenz mit enthalten). Kompetente Hotline, die man mit Fragen löchern kann, ist da im Preis auch noch mit drin (keine Mehrwertnummer). Wenn Du also etwas suchst, was wirklich alles enthält, zunächst eine Einzelplatzlösung sein soll, aber ggf. später ausgebaut werden kann, dann schau Dir die Software mal an. Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem auch, dass die Buchhaltungskomponente und die eigentliche Software, die den Mandantenstamm, Schriftsätze, etc. enthält, Hand in Hand gehen und möglichst automatisiert sind. Insb. wenn Du zu Anfang keine Leute hast, die Dir Arbeit abnehmen, lernt man sowas zu schätzen. Es spart erheblich Zeit und gewährt somit Lebensqualität
Eine halb-gare Lösung wird später zu einem Alptaum, jedenfalls dann, wenn man keine Zeit mehr hat, sich um jeden Scheiss zu kümmern und selbst rumzubasteln. Die Zeit hast Du irgendwann nicht mehr, jedenfalls dann, wenns läuft. Schaus Dir mal an. Dieses Gründerpaket wird ueber Huelkoetter vertrieben, wenn ich noch richtig informiert bin.
Grüße
14. January 2010 um 11:02
Ergänzend: Falls Du natürlich ausschließlich nach einer “OpenSource” (denke mal, d.h. Du meinst kostenlos) suchst, nützen Dir meine Ausführungen wenig
Zwar hat Advoware eine OpenOffice Export-Schnittstelle, aber Geld muss man da immer noch in die Hand nehmen.
14. January 2010 um 20:05
Wow, danke – das sind viele Anregungen
OpenSource heißt nicht zwingend kostenlos. Wichtiger ist mir, dass es mit Linux kompatibel ist. Und 21,-/Monat hören sich ja jetzt noch nicht so schlimm an
14. January 2010 um 20:18
Auf der Seite des Vertreibers steht nur Windows – aber der Hersteller meint, Advoware läuft (zumindest teilweise) auch unter Linux. Mal sehen…