killerspiele

starker tobak, den die da von sich geben im koalitionsvertrag. bei heise gibt es ein interview mit einer csu-abgeordneten zu diesem thema.

drei punkte dazu:
1. räuber und gendarm, cowboy und indianer - wurden immer zu jeder zeit an jedem ort gespielt. von mädchen und jungen.
2. bei kindern und jugendlichen müssen diese sachen natürlich eingebettet werden in eine ordentliche erziehung. wenn das sozialumfeld nicht stimmt, macht auch schon “mensch-ärgere-dich-nicht” aggressiv! oder märchen der gebrüder grimm (hexe im ofen, wolf in brunnen, kinder aussetzen usw.) - aber sowas soll wohl nicht verboten werden:

frage: Ist unter einer großen Koalition also auch mit dem Verbot des Kinderbuches “Der Struwwelpeter” wegen gewaltverherrlichender Darstellungen zu rechnen?

antwort: Mit Sicherheit nicht.

3. wird so langfristig wohl eine internetzensur unausweichlich werden (erstaunlich, dass wir da noch auf china schimpfen :-/) - die spiele sind frei herunterladbar, das müsste ja dann irgendwie verhindert werden…

oh weh, mir graust’s!

Kommentar schreiben