zahnschmerzen und gedankenstriche
1. meine zahnschmerzen waren - gott-sei-dank! - nur phantomschmerzen. ich konnte also den freitag ohne arzt verleben.
(entspricht dem breitesten lachen, was ich euch nach dieser feststellung gestern morgen zeigen kann!)
2. nach der heutigen blog-lektüre nun die frage, ob es sich bei den strichen links und rechts von gott-sei-dank um gedanken- oder bindestriche handelt. kein scheiß: damit hat sich ein gericht befasst. das landgericht köln meint, dass es lediglich auf die anzahl der leerzeichen davor und dahinter ankäme. aber sascha kremer von vertretbar spricht mir aus dem herzen: es geht doch immer wieder nur um die ermittlung des sinns! auslegung heißt das zauberwort.
aber meine mutter wird sich nachher bestimmt über die ansicht des lg köln freuen - sie ist deutschlehrerin, vielleicht kann sie sogar auch noch was dazu beisteuern?!
29. September 2005 um 18:35
Geschrieben habe ich über diesen Teil des Urteils erst, nachdem - man höre und staune - eine Professorin und ihre Studierenden in einem Seminar an einer Uni in Österreich sich für diesen Teil des Urteils unter sprachwissenschaftlichen Gesichtspunkten interessiert haben. Leider habe ich nach der Übersendung des Urteils keine weitere Rückmeldung mehr aus Österreich erhalten; es wäre sicherlich interessant gewesen zu erfahren, was Sprachwissenschaftlicher dazu sagen. Aber vielleicht kann Ihre Mutter etwas dazu beisteuern!